28.Red Bull Dolomitenmann 2015

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28.Red Bull Dolomitenmann 2015

Bericht von Silvio Wieltschnig:

Petro Mamu (ERI), Lorenz Peer (AUT), Kristian Hynek (CZE) und Manuel Filzwieser (AUT) haben es geschafft und stehen am Ende verdient als Sieger des 28. Red Bull Dolomitenmann auf Platz eins. Platz zwei geht nach hartem Kampf an das Team Red Bull und das Team Vita-Life, das lange Zeit in Führung lag, muss sich am Ende mit dem dritten Rang begnügen.

DolomitenmannAuch ich durfte bei diesem Event „Für die Härtesten unter der Sonne“ für das Team Sport Union Raiffeisen Leisach powerd by Dolomitenhof PP, in der Besetzung mit Bichler Günter (Österreich), Gasser Martin (Italien) und Prieto Abel Fernandez (Spanien), daran teilnehmen. Zwischenzeitlich lagen wir sogar unter den „TOP 15“. Leider kamen wir durch einen Fehler unseres Freundes aus Spanien nicht in die Gesamtwertung.

HOCHALPINER BERGLAUF

Dolomitenlauf1

Der Kampf um jeden Meter!!

Er zählt zu den schwierigsten Bergläufen der Welt. Auf einer Strecke von 12 Kilometer sind 2000 Höhenmeter zu überwinden. Einige Passagen zwingten die Athleten wörtlich in die Knie und waren nur auf allen Vieren zu überwinden. Am Hauptplatz in Lienz auf 674m Seehöhe startete der Kampf um jeden Meter und das Ziel war auf dem Kuhbodentörl, 2441m über dem Meer – einem atemberaubenden Ziel, welches die Athleten in 1,5-2,5 Stunden erreichten.

Ich persönlich war mit meiner Laufleistung sehr zufrieden und konnte auf über 2441 Meter als „Drittbester“ Österreicher an meinen Paragleiter Martin Gasser übergeben. Dominiert wurde der Lauf durch die Läufer aus Eritrea und Kenia und somit wurde ich in der Gesamtwertung 21.

Neuer Streckenrekord im Berglauf

Auf die Sekunde genau, um Punkt 10 Uhr, tätigte Red Bull Dolomitenmann-Mastermind Werner Grissmann den Startschuss und die 125 Bergläufer machten sich vom Lienzer Hauptplatz auf in Richtung Gipfel. Petro Mamu (ERI) vom Team Kleine Zeitung-Panaceo-Martini Sportswear zeigte eindrucksvoll, dass er zu den Besten der Welt zählt, und holte sich auf einer der härtesten Berglauf-Strecken dieses Planeten seinen dritten Sieg in Folge. Knapp zwei Minuten betrug am Ende der Vorsprung auf seinen Landsmann Abraham Kidane-Habtom vom Team Vita-Life. 01:20:03 Stunden bedeuten neuen Streckenrekord und einen Eintrag in die Dolomitenmann-Geschichtsbücher. Platz drei ging an Team Red Bull und den Skibergsteig-Weltmeister Toni Palzer, der mit 01:22:41 eine extrem starke Leistung ablieferte.